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ZVEI-Bayern und die neue bayerische Staatsregierung streben gemeinsame Aufklärungskampagne über Energie-Effizienz bei den Kommunen an
Die Umsetzung des ZVEI-Impulsprogramms Energie-Effizienz ist einer der Schwerpunkte, denen sich die Landesstelle Bayern verstärkt widmen will. Dies stellte Prof. Dr. Anton Kathrein,
Vorsitzender der ZVEI-Landesstelle Bayern, auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Landesstelle in Nürnberg deutlich heraus. Der ZVEI in Bayern vertritt als größter Einzelverband im
vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) derzeit über 215 Mitgliedsfirmen, die 2007 mit über 200.000 Beschäftigten einen Umsatz von 63 Mrd. Euro generieren werden.
Hierzu wird in den nächsten Wochen ein Gedankenaustausch zwischen dem ZVEI Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz stattfinden. Als
anschauliches Beispiel für Energie-Effizienz nannte Kathrein die Straßenbeleuchtung. Hier sieht der Rosenheimer Unternehmer besonders großen Handlungsbedarf: „Über 50 Prozent der
installierten Straßenbeleuchtung ist technologisch veraltet und damit wirtschaftlich ineffizient. Die Austausch-Zyklen liegen bisher bei 30 Jahren.“ verdeutlichte Kathrein. Dort, wo die
Marktkräfte alleine nicht ausreichen, um Effizienz-Potenziale schnell zu erschließen, sei die Politik aufgefordert, deutliche Maßnahmen einzuleiten.
Positive Resonanz erhielt dieser Vorschlag auch von Franz Josef Pschierer (MdL), dem Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, der in seiner Rede
die besondere Bedeutung der bayerischen Elektrotechnik- und Elektronikbranche als eine der erfolgreichsten und innovativsten Industriezweige heraus hob.
Weiteres Schwerpunktthema war das Expertengutachten „Zukunft Bayern 2020“, welches in seinen Zielen der High-Tech-Strategie des ZVEI entspricht. „Es geht darum, dass Bayern auch in den
nächsten Jahren zu den führenden Wissens- und Technologie-Regionen in Europa gehört und dass das bayerische Wirtschaftswachstum nachhaltig gestärkt wird.“ betonte Prof. Dr. Kathrein.
Das Gutachten prognostiziert dem Freistaat ein jährliches Wirtschaftswachstum um einen halben Prozentpunkt über dem deutschen Durchschnitt. Bayern könne dadurch 2020 ein um 32 Milliarden
höheres Bruttoinlandsprodukt haben, als ohne die empfohlenen Schritte.
„Wir brauchen Netzwerke, funktionierende Cluster, den offenen Dialog mit der Politik, der Wissenschaft und einen offenen und zukunftsorientierten Dialog in der Gesellschaft, um diese
Erfolgsstory weiter fortzusetzen.“, resümierte Kathrein.
Abschließend appellierte der Landesvorsitzende an alle ZVEI-Mitgliedsfirmen mitzuhelfen, mehr junge Menschen für Technik zu begeistern: „Innovationen brauchen Innovatoren. Wir brauchen keine
Weltverbesserer, sondern gut ausgebildete Ingenieure und technikversierte Fachkräfte.“ Kathrein machte deutlich, dass man hochinnovative Technik für den Klimaschutz aber auch für Wachstum
und Beschäftigung nur dann einsetzen kann, wenn man auch eine ausreichende Anzahl von Ingenieuren und Technikern hat.
Der derzeitige Mangel an technischem Nachwuchs droht die Innovations- und Wirtschaftskraft und damit auch die Vorreiterrolle der ZVEI-Mitgliedsfirmen in den Schlüsseltechnologien zu bremsen.
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| Prof. Dr. Anton Kathrein, Vorsitzender der ZVEI-Landesstelle Bayern mit Franz Josef Pschierer (MdL) und Günter Baumüller,
stellvertretender Vorsitzender der ZVEI-Landesstelle Bayern |
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ZVEI-Bayern und die neue bayerische Staatsregierung streben gemeinsame Aufklärungskampagne über Energie-Effizienz bei den Kommunen an
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KATHREIN-Werke KG letzte Änderung 31.10.2007
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