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Weißblaue Wochen in Russlands Hauptstadt
Seit Jahren schon pflegt der bayerische Freistaat zu Moskau enge Beziehungen. Mit einem in dieser Größe bisher einmaligen
Auftritt präsentierte sich Bayern nun im vergangenen Juli. Zum Auftakt der "Bayerischen Tage in Moskau" reiste
Wirtschaftsminister Otto Wiesheu an der Spitze einer Delegation von rund 100 überwiegend mittelständischen Unternehmern in
die russische Millionen-Metropole. Wiesheu verspricht sich von der Reise einen wichtigen Schub für die gegenseitigen
wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen, die das Engagement der bayerischen Wirtschaft in Russland
auf eine langfristige Basis stellen soll. Den Abschluss einer Woche intensiver und äußerst erfolgreicher Gespräche
bildete ein von Moskaus Oberbürgermeister Jurij Luschkow initiiertes und dem Münchner Oktoberfest nachempfundenes Bierfest,
das trotz hochsommerlicher Temperaturen rund 1,5 Millionen Besucher anlockte. Aus den bayerischen Wirtschaftskreisen
waren nur positive Resümees zu hören - nicht zuletzt durch das dynamische Wachstum der russischen Wirtschaft und der
schrittweisen Umsetzung der Wirtschaftsreformen erwarten Experten in den nächsten Jahren einen Quantensprung. Erleichtert
wird dies zudem durch Gesetzesmaßnahmen, die Investionsvorhaben und den künftigen Handelsaustausch vereinfachen werden. So
wurde beispielsweise ein in bayerisch-russischer Kooperation erarbeiteter "Technologie-Atlas Bayern-Moskau" vorgestellt.
Eine Reihe von Firmen konnten ihre bisherige Zusammenarbeit festigen oder ausweiten, andere nahmen Kontakte zu zukünftigen
Geschäftspartner auf. Hochzufrieden über die Gespräche zeigte sich Prof. Dr. Kathrein in Moskau, der einer dreiköpfigen
Vorausdelegation um Wiesheu angehörte: "Auch wenn man hier schon gut im Geschäft ist, mit den wichtigen Politikern in
Russland kommt man nur in Begleitung eines Ministers ins Gespräch."

Da freut sich der Antennenhersteller: Prof. Dr. Anton Kathrein (re.) zusammen mit Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (2.v.l.)
und dem langjährigen Generalkonsul der Russischen Förderation in München, Michail Logwinow (li.), vor einem Moskauer Polizeifahrzeug,
das mit zwei Kathrein-Autofunkantennen aus Rosenheim ausgestattet ist.

Moskaus Oberbürgermeister Jurij Luschkow (li.) mit Prof. Dr. Anton Kathrein.
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KATHREIN-Werke KG letzte Änderung 02.08.2001
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